Trauerkultur im Fußball

Wenn Trauer und Fusball aufeinander treffen – ein Querpass durch die Trauerkultur im Fussball

Fast nirgend ist das (Tabu)thema Tod und Trauer so sichtbar wie im Fußball. Man denke nur an die Schweigeminute, den Trauerflor, die Choreographien für verstorbene Fußballer_innen oder Fans sowie das Verlesen von Nachrufen auf verstorbene Fans  in der Halbzeitpause beim 1. FC Union Berlin. Darüber hinaus gibt es viele weitere Trauer-, Gedenk- und Abschiedsformen rund um den Fußball, wie z.B. die Fanfriedhöfe unweit des Stadions.

Meine Motivation zu diesem Projekt entstand durch meine eigene Erfahrung, dass der Fußball mir nach dem Tod meiner beiden Kinder die Möglichkeit gegeben hat, Kraft zu tanken, abzuschalten und 90 Minuten allen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Auch heute ist der Fußball für mich immer noch eine wichtige Kraftquelle und Ressource.

So wurde das Thema „Trauerkultur im Fußball“ für mich eine Herzensangelegenheit.
Seit 2006 sammle ich Artikel aus Zeitungen und Fanzines, Fotos, Aufsätze, Zitate etc., die sich mit Fußball und Tod und Trauer beschäftigen.

Im Rahmen einer Weiterbildung schrieb ich eine wissenschaftliche Arbeit, die sich damit beschäftigt, was passiert, wenn Trauer und Fußball aufeinandertreffen. Welchen Beitrag kann Fußball zur Trauerkultur leisten?

Daraus entstand dann das Projekt „Trauer und Fußball“. Auf der Website zu dem Projekt können Sie viele spannende Informationen rund um das Thema Trauer und Fußball finden. Schauen Sie einfach mal vorbei.

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