Zu meiner Person

Geboren im Winter 1974

Meine persönliche Motivation mich mit den Themen Trauer, Tod und Abschied auseinanderzusetzen, begann als zwei meiner Kinder gestorben sind.

 

Seit 2012 bin ich in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt Krankheit, Tod, Trauer und Verlust tätig und habe viele Menschen im Alter von 18 bis 82 Jahren in Zeiten von Trauer und Krisen begleitet, in Einzel- und Paargesprächen sowie in Gruppen. Zudem bin ich bereits seit vielen Jahren freie Mitarbeiterin im Hospiz- und Familienbegleitdienst Berlin der Johanniter sowie als Dozentin zu den Themen Tod und Trauer tätig.

Meine Ressource und Kraftquelle ist der Fußball. Im Jahr 2018 habe ich das Projekt „Trauer und Fußball“  initiiert, das den vielseitigen Umgang mit Tod und Trauer im Fußball und seiner Fankultur sichtbar macht. Zu dem Thema „Trauer und Fußball“ spreche ich regelmäßig als Expertin u.a. auf Veranstaltungen und Tagungen sowie in Podcasts.

Weitere persönliche Einblicke gibt es auch in meinem Blog-Unterwegs im Kiez. Kurze Geschichten über Leben und Tod.

Qualifikationen

  • Dozentin zu den Themen Trauer, Tod und Bestattung
  • Initiatorin des Projektes „Trauer und Fußball“ (Trauerkultur im Fußball) und Expertin zu diesem Thema

Fort- und Weiterbildungen im therapeutischen und beraterischen Kontext

  • klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers
  • Ressourcenorientierte und achtsame Begleitung
  • sinnorientierte und logotherapeutische Elemente in der Begleitung
  • verhaltenstherapeutische und kognitive Techniken
  • Einführung in die systemische Arbeit
  • Einblicke in die Psychotraumatologie
  • Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg
  • Seminarleiterin für kreatives Schreiben
  • Soziologische Betrachtungen von Lebenslauf, Sterben und Tod
  • Älterwerden von Menschen mit Behinderung

Um immer wieder neue Impulse für meine Arbeit zu bekommen, bilde ich mich regelmäßig weiter und reflektierte meine Arbeit in Supervision. Auch stehe ich mit verschiedenen Kolleg*innen in Kontakt zum fachlichen Austausch und zur Intervision.

Darüber hinaus lerne ich auch immer wieder von den Menschen, die ich begleite.

Berufserfahrungen

Langjährige Erfahrung in der:

    • Begleitung von Trauernden nach dem Tod eines (nahestehenden) Menschen unabhängig von der Todesursache. Dabei vielfältige Erfahrungen in der Begleitung von verwaisten Eltern, früh verwaisten Eltern (Sternenkindereltern), erwachsenen trauernden Geschwistern sowie Menschen, die um ihre (Ehe)patner*innen, Eltern, Freund*innen, Kolleg*innen trauern.
    • Begleitung von Menschen, deren An- und Zugehörige lebensverkürzend, schwer oder unheilbar erkrankt sind
    • Begleitung von Menschen, die ein (Haus)tier verloren haben
    • Begleitung bei Folgeschwangerschaften
    • Begleitung bei Trennungen
    • Begleitung von An- und Zugehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen
    • Begleitung von pflegenden An-und Zugehörigen

Vielfältige Erfahrung:

    • im Aufbau und Begleitung von Trauercafés und Trauergruppen
    • als Dozentin in der Ausbildung für ehrenamtlichen Trauerbegleiter*innen und Hospizbegleiter*innen sowie
    • in verschiedenen Weiterbildungsformaten on-und offline zu den Themen:
      Umgang mit trauernden Menschen (auch speziell zum Umgang mit trauernden Eltern, trauernden erwachsenen Geschwistern, Fans und Mitglieder eines Fußballvereines) sowie zu der Zeit zwischen Tod und Bestattung
    • als langjährige freie Mitarbeiterin in einem ambulanten Hospizdienst
    •  in diversen Tätigkeiten einer Bestatterin
    • als langjähriges Vorstandsmitglied bei dem ehemaligen Verein „Verwaiste Eltern und Geschwistern Berlin e.V.“

Darüberhinaus Erfahrungen in der:

    • Begleitung und Moderation von Selbsthilfegruppen für Menschen mit psychischen Erkrankungen
    • langjährigen Mitarbeit in der Krisenberatung am Telefon und vor Ort bei unterschiedlichen Einrichtungen / Vereinen
    • Assistenz von Menschen mit Behinderung
    • Offene Jugendarbeit mit Schwerpunkt Jugend(sub)kulturen
    • Begleitung als Anleiterin von Praktikant*innen, Auszubildenden und Zivildienstleistenden
    • pflegerischen Tätigkeit in verschiedenen Altenheimen

 

Foto: Mali Lazell