Kurze Geschichten über Leben und Tod


Foto: Carmen Mayer

 

Seit Januar schreibe ich für das Portal „PortaDora Abschiedskultur Besser leben mit dem Tod“, eine monatliche Blogreihe: „Unterwegs im Kiez und anderswo – kurze Geschichten über das Leben und den Tod“.

 

Wie kam ich auf die Idee für diese Reihe?
Immer wieder komme ich unterwegs im Kiez oder anderswo mit Menschen ins Gespräch. Es ergibt sich dann oft durch meine berufliche Tätigkeit bedingt, dass wir auch über Tod, Sterben und Trauer sprechen.
Diese kurzen, manchmal auch längeren Begegnungen, sind kleine Alltagsgeschichten, die ich gerne in diesem Blog teilen möchte. Trauer und Tod treffen früher oder später alle von uns. Darüber zu sprechen, diese Themen mehr ins Alltägliche zu holen und Berührungsängste abzubauen, das ist mir wichtig.

Bisher habe ich über folgende Themen geschrieben:

Das Sofa im vierten Stock


Foto: Carmen Mayer

 

Das Sofa im vierten Stock

Oktober 2017 kurz nach dem Nordderby zwischen Hamburg und Bremen – wir hatten einen wunderschönen Samstag mit gemeinsamem Grillen und Fußball. Es war das letzte Mal, dass ich meinen Freund Frankie lebend gesehen habe. Kurze Zeit später fand ich ihn tot in seinem Bett.

Den vollständigen Text gibt es hier.

Blumenschmuck für die letzte Reise


Foto: Frieda Schwarz

 

„Eine Maßanfertigung“ – Blumenschmuck für die letzte Reise

Blumen – gerade nach dem Tod eines Menschen ein wichtiges Zeichen von Mitgefühl und Anteilnahme. Zur Bestattung wird oft ein letzter Blumengruß geschickt und viele Trauergäste bringen eine Blume mit, die sie dem verstorbenen Menschen auf die letzte Reise mitgeben möchten.
Ganz besonderen Blumenschmuck für die letzte Reise gestaltet die Floristin Frieda Schwarz.Seit vielen Jahren hat sie sich auf diesen Bereich spezialisiert …

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Unterwegs in London


Foto: Carmen Mayer

 

Unterwegs in London – Auf den Spuren der englischen Fußballmemorialkultur

Vor einiger Zeit war ich im Rahmen des Projektes Trauer und Fußball  unterwegs in London. Dabei bekam ich verschiedene Einblicke in die englische Fußballmemorialkultur. Unter anderem besuchte ich einen Verein, bei dem ein Teil der Asche der verstorbenen Fans hinter der Torlinie begraben werden kann.

Den vollständigen Text gibt es hier.

Hommage


Foto: Carmen Mayer

 

Hommage an meinen herzallerliebsten Freund und irgendwie auch an Leonard Cohen

„Wir machen alte Kisten auf, holen unsere Geschichten raus. Ein großer, staubiger Haufen Altpapier. Wir hören Musik von früher, schauen uns verblaste Fotos an, erinnern uns, was mal gewesen war.“ (Altes Fieber von den Toten Hosen)

Mein bester Freund starb im Dezember 2011. Dabei hatten wir die
Verabredung, wenn wir alt und grau sind, im Rollstuhl Wettrennen zu fahren …

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Trauerkunst


Foto: Pavel Radchenko

 

Trauerkunst – Erinnerungsstücke aus Alltagsgegenständen von Verstorbenen

Vor einiger Zeit traf ich Pavel. Er ist Künstler und Philosoph und hat ein ganz besonderes Herzensprojekt: Gemeinsam mit Trauernden gestaltet er aus persönlichen, materiellen Dingen und den nicht mehr gebrauchten Alltagsgegenständen der Verstobenen ein künstlerisches Erinnerungsstück …

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Gabis Handtuch in Amerika


Foto L.C.

 

Gabis Handtuch in Amerika

Gabi starb im August, plötzlich und unerwartet, mit 49 Jahren.
Ihre Lebensgefährtin erzählt: „Gabi hatte alles mit Katzenmotiven. Handtücher, Topflappen, eben einfach alles. Das waren kleine Unikate, schöne Sachen. Dann gibt es dieses eine große, rote Badehandtuch mit Katze …

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Wie stirbt man eigentlich?


Foto: K.S.

„Wie stirbt man denn eigentlich? Ich weiß gar nicht wie das geht.“

Nach längerer Zeit wollte ich mich endlich wieder einmal mit meiner Kollegin, Sterbe- und Trauerbegleiterin sowie Hospizkoordinatorin, treffen. Es war ein Tag, an dem eine frische Brise, die drückende Sommerhitze ein klein wenig unterbrochen hatte und wir saßen auf gelben Sesseln im Schatten eines Straßencafés. Vor vierzehn Tagen ist eine gute Freundin meiner Kollegin gestorben und eines der vielen Gespräche, die sie zusammen hatten, bewegte meine Kollegin sehr in ihrem Herzen …

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Ein Nachmittag mit Rita


Foto: Carmen Mayer

 

Ein Nachmittag mit Rita

Vor kurzem traf ich Rita. Wer Rita sieht, kommt nicht auf die Idee, dass sie in Rente sein könnte. Eine schlanke, agile, fröhliche Frau mit einem frechen Kurzhaarschnitt sitzt mir im Café gegenüber. Rita hat in den 1970er Jahren eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht und viele Jahre auf der Kinderintensivstation gearbeitet. Dort hat sie viele Kinder beim Sterben begleitet …

Der vollständige Text findet sich hier.

Ein Stück Kuchen und Sterben


Foto: Carmen Mayer

 

Ein Stück Kuchen vor dem Sterben

Montagmorgen im Sport. An der Wand hängt ein Plakat mit „Bauch-weg“-Werbung. Da kommt eine Bekannte um die Ecke und sagt zu mir und dem Plakat: „Ich verzichte schon auf vieles, aber mal ein oder zwei Kilo hin oder her, das ist mir egal. Ich genieße auch gerne. Das tut gut!“ Ich nicke zustimmend und meine ganz trocken zu ihr, dass ich auf keinen Fall sterben möchte, bevor ich nicht noch ein dickes Stück Kuchen gegessen habe …

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Nicht alleine in der Trauer


Foto: marwi

 

Nicht alleine in der Trauer – Trauergruppen

Wenn meine quirlige Trauerbegleiterkollegin aus Niedersachen von ihrer Arbeit berichtet, dann hat man hinterher das Gefühl, dass man sehr gerne eine ihrer Trauergruppen besuchen würde. Mit viel Herz und Leidenschaft bietet sie verschiedene Gruppen an und entwickelt immer neue Ideen …

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Was übrig bleibt


Foto: Carmen Mayer

 

Was übrig bleibt

Als ich Sven Stillich das erste Mal traf, war es ein schöner sonniger Tag und wir standen auf dem leeren Heiligengeistfeld, vor uns das Millerntor-Stadion, darüber der blaue Himmel …

Den vollständigen Text gibt es hier.

 

Waschen, Schneiden und Fönen

Als vor vielen Jahren mein Sohn gerade gestorben war, saß ich in meinem Kiez beim Friseur auf dem Stuhl und mußte ganz plötzlich schrecklich weinen. Meine damalige Friseurin reichte mir ein Taschentuch und sprach ein paar liebe Worte. Einige Zeit später ging ich, um eine neue Frisur reicher und reicher um eine Geste an Anteilnahme und Mitgefühl.
Sprechen andere Menschen auch über ihre Trauer und den Tod beim Friseur …

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Kurz vor Weihnachten

Samstag vor Weihnachten musste ich noch unbedingt ein Paket von der Post abholen. Bereits eine halbe Stunde vor der Öffnungszeit stand ich vor der Post. Die Schlange war schon sehr lange. Ich war aber vorbereitet und hatte mir einen Podcast über Fußball heruntergeladen …

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